Wie sieht der genaue Prozessablauf der Dacromet-Behandlungstechnologie aus?

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Der genaue Prozessablauf der Dacromet-Beschichtungstechnologie ist wie folgt:

Entfettung:

Werkstücke mit Fett müssen entfettet werden, um die Haftung der Beschichtung und die Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten. Im Allgemeinen gibt es drei Entfettungsverfahren: Entfettung mit organischen Lösungsmitteln, Entfettung mit wasserbasierten Entfettungsmitteln und Hochtemperatur-Karbonisierung.

Rostentfernung und Entgratung:

Werkstücke mit Rost oder Graten müssen entrostet und entgratet werden. Dies geschieht am besten mechanisch, um ein Beizen mit Säure zu vermeiden, da dieses Wasserstoffversprödung verursachen und die Korrosionsbeständigkeit der Dacromet-Beschichtung beeinträchtigen kann.

Beschichtung:

Nach dem Entfetten und Entrosten sollte das gereinigte Werkstück so schnell wie möglich durch Tauchbeschichtung, Sprühen oder Streichen beschichtet werden. Während des Beschichtungsprozesses beeinflussen Dichte, pH-Wert, Viskosität, Chromgehalt, Temperatur und Fließbedingungen der Beschichtungslösung direkt das Beschichtungsergebnis und verschiedene Eigenschaften der Beschichtung. Daher ist es unerlässlich, das Verhältnis zwischen Temperatur, Lösungsparametern und Zentrifugendrehzahl beim Tauchbeschichten optimal einzustellen.

Vor dem Backen:

Das mit Dacromet-Nassfilm beschichtete Werkstück muss so schnell wie möglich bei (120±20)℃ für 10-15 Minuten vorgebacken werden, damit die Feuchtigkeit in der Beschichtung verdunstet und die Beschichtung sich glätten und an der Werkstückoberfläche haften kann.

Sintern:

Das vorgebackene Werkstück muss 20–40 Minuten lang bei einer hohen Temperatur von ca. 300 °C gesintert werden. Die Sinterzeit kann durch eine entsprechende Temperaturerhöhung verkürzt werden. Während dieser Phase reagiert ein Teil des sechswertigen Chroms bei hoher Temperatur mit Ethylenglykol zu dreiwertigem Chrom. Dieses Gemisch haftet als Bindemittel zwischen den Zink- und Aluminiumflocken auf der Oberfläche des Metallsubstrats und bildet so die endgültige Beschichtung, die deren Korrosionsbeständigkeit und Haftung verbessert.

Kühlung:

Nach dem Sintern muss das Werkstück vor der Weiterverarbeitung oder der Endproduktprüfung mittels eines Kühlsystems gründlich abgekühlt werden. Ungleichmäßige oder zu schnelle Abkühlung kann zu Problemen wie Rissen oder Abblättern der Beschichtung führen.

Bei einigen Werkstücken mit besonderen Anforderungen kann ein zweiter Sprüh- und Einbrennvorgang erforderlich sein, um die Schichtdicke zu erhöhen und die Korrosionsbeständigkeit weiter zu verbessern.

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